Christine – the Mother

As the person who made us the food fanatics that we are, and one of the first contributors to the blog, we would like you to introduce you to our mother. See what she says about herself – to keep it genuine, we post in German. But of course we will provide you with the translation, if needed: click here for the english version.

Recipes from Christine on FoodFamily:

mama and chicken

Name

Christine

Beziehung zu FoodFamily

Mutter von Claudia, Katja und Eva

Wohnort

Walchwil am Zuger See, Schweiz

Wie und wo hast Du zu kochen gelernt?

Das liegt in den Genen. Meine Großmutter hat hervorragend gekocht, mein Vater hat sich schon immer um die besonderen Essen in der Küche gekümmert und ich habe meiner Mutter Sonntags immer bei Braten und Knödel geholfen. Gepflegt wurde in unserer Familie die Gästebewirtung. Kaum stand ein Gast in der Tür war auch schon alles Verfügbare auf dem Tisch. Ein besonderes Ereignis war auch die Weihnachtsbäckerei. Die ganze Familie saß um den Tisch und schnippelte Zutaten für 20 Christstollen. Noch heute bäckt meine Mutter die Plätzchen nach alten überlieferten Rezepten – und es sind die besten der Welt.

Als junges Ding hab ich mich dann durch die Grundlagenkochbücher von A. Mosimann, Walterspiel, Bocuse u.ä. gequält (damals alles ohne Bilder) bis ich dann auf die Timelifebücher umgestiegen bin, die Step by Step die Arbeitsgänge in Bildern zeigten. Der nächste Schritt war das erscheinen der Zeitschrift Essen & Trinken, die dann Kochkurse zu allen “exotischen” Bereichen anbot. Hier lernte ich richtig die Basis des Kochens, auch des Mise en Place und das Spülen hinterher. Heute undenkbar. Frau Margarete Schmuck zeigte uns in ihren Kursen die französische Küche im Elsass und u.a. auch in einem privaten Schloss in Weissenburg. Für diesen Kochkurs würde man heute noch was bezahlt bekommen, so widrig waren die Schlossverhältnisse.

Mein Vorsatz war einfach, alles selber herzustellen und da wir viel Gäste hatten, erarbeitet ich mir im laufe der Jahre Routine und versuchte alles nachzukochen, was mir in guten Restaurants schmeckte. Die kleinen feinen Speisen waren mein Ding. Nicht so üppig, gut aussehend, Fingerfoodportionen auch wegen der Kilos! Das ging auch lange gut bis ich mit der molekularen Küche  an meine Grenzen stiess. Dazu habe ich einfach keine Lust mehr. Heute sind unsere Singlefreunde und Paare unseres Alters dankbar, wenn sie statt Steak mal am grossen Tisch einen Braten bekommen. Ab und zu buche ich nochmal einen Kochkurs, aber mehr aus Geselligkeit.

Mama goose

Die Weihnachtsgans – eine FoodFamily Tradition

Was ist Dein „Spezialgericht“?

Frühzeitig hab ich mich mit der Herstellung von Fonds, Suppen und Soßen beschäftigt. Daraus resultieren herrliche Schmorgerichte und Braten, die immer gerne gegessen werden. (Eigentlich ist das ja Thomas’ Spezialgebiet.)

Was ist Dein Lieblingsessen?

Leider esse ich alles gerne. Traditionsgemäß, meine Eltern und Großeltern kommen aus dem Sudetenland, wurde bei uns böhmisch-österreichisch gekocht. Die Süssspeisen lasse ich heute lieber weg, aber ich liebe z.b. den Tafelspitz in allen Variationen.

Was war Dein schlimmstes Koch-Erlebnis?

Ein Weihnachtsessen, Gott sei Dank nur im Familienkreis. Ihr werdet Euch alle erinnern: Zuerst die gebratene Gänseleber, die ich auf Anweisung eines Spitzenkochs  auf dem Rost warmhalten wollte und die sich auflöste und traurig durch die Stäbe tropfte. Anschliessend  die Hirschkeule, die bei Niedertemperatur nicht gar wurde und auf die wir ewig warten mussten. Big Uncle Tom, dem der Magen knurrte, möge mir verzeihen.

Was ist Dein Lieblingsrestaurant?

Hier in der Schweiz bietet die bürgerliche Küche nicht das, was wir aus Bayern oder Baden kennen. Da koch ich im Alltag lieber zu Hause und essen gehen wir dann ab und zu in die „feinen“ Restaurants. Ein Ausflug ins nahe Tessin oder Norditalien ist allemal ein Genuss.

Dein Lieblingsrezept auf FoodFamily?

Der Lachs auf dem Zedernholzbrett gefällt mir gut. Gestern habe ich Ihn in einer Asiaversion mit Gurkennudeln und Asiadressing ausprobiert. Köstlich!

Was ist Dein wichtigstes Küchengerät/ -utensil?

Unverzichtbar sind Pürierstab und Blender.

Was sollten wir sonst noch über Dich wissen?

Das reicht ja wohl.

 

 

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